Kulturentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Düsseldorf

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Projekt-News

Weitere Gespräche zur Kulturentwicklungsplanung im Vorfeld des entscheidenden Kulturausschusses am 22. Juni 2017

Am 15. Mai 2017 fanden weitere Gespräche im Vorfeld des Kulturausschusses am 22. Juni 2017 statt. Im Rahmen dieses Ausschusses sollen die KEP sowie eine erste Beschlussvorlage mit Kernmaßnahmen auf den Weg gebracht werden. An diesem Tag wird die KEP auch in gedruckter Form vorliegen.

Die Gespräche drehten sich um die prioritären Kernmaßnahmen wie z.B. die Gründung eines »Rates für die Künste«, den Masterplan Kulturbauten oder eine gemeinsame Kommunikationsstrategie für die Düsseldorfer Museumslandschaft und dienten der Unterstützung der Willensbildung der beteiligten Akteure. Dazu zählte u.a. ein Gespräch des Projektleiters Dr. Patrick S. Föhl mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und dem Kulturdezernenten Hans-Georg Lohe.

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Kulturentwicklungsplanung auf einen Blick

Im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde viel darüber diskutiert, was Kulturentwicklungsplanung überhaupt ist und ob Kunst und Kultur planbar sind bzw. sein dürfen. Selbstredend sind sie das nicht. Kulturentwicklungsplanung ist immer KulturPOLITIKentwicklugsplanung und die Arbeit an der Verbesserung bzw. Stärkung der Rahmenbedingungen für Kunst- sowie Kulturproduktion und -vermittlung. Ein neuer Beitrag zum Thema »Kulturentwicklungsplanung« seitens des Projektleiters Dr. Patrick S. Föhl, fasst wichtige Punkte zum Thema zusammen und kann hier heruntergeladen werden. Der Artikel ist im Kompendium Kulturmanagement erschienen.

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Interne Informationsitzung des Kulturausschusses zum KEP – Bekenntnis zur kulturellen Infrastruktur

Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent, und Dr. Patrick S. Föhl, externer Projektleiter im Auftrag des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., gaben Einblick in die zentralen Ergebnisse der Kulturentwicklungsplanung.
© Landeshauptstadt Duesseldorf/Uwe Schaffmeister

Am 5. April 2017 kam der Kulturausschuss zu einer internen Informationssitzung im Kulturamt zusammen, um über den Entwurf des Abschlussberichts zur Kulturentwicklungsplanung zu diskutieren. Man war sich überwiegend dahingehend einig, dass sich die Analysen des KEP deutlich aussagen, dass die vorhandenen kulturellen Institutionen und Akteure mit ihren künstlerischen Konzeptionen und Vermittlungsansätzen das Fundament für die avisierten Schritte darstellen. Weder Abbau noch Ausbau sind das Thema, sondern die Reflexion und das gemeinsame Beschreiten sinnvoller Veränderungsschritte. Deswegen war die KEP von Angebinn auf Querschnittsthemen ausgerichtet, die die sog. großen Institutionen ebenso mitnehmen wie z. B. Einzelakteure aus dem kulturellen Feld.

Die Kulturentwicklungsplanung zeigt folgende übergeordnete, die Düsseldorfer Kultur in ihrer Gänze betreffenden Themen auf, die als Handlungsfelder zusammengefasst die Grundlage für einen konstruktiven Gestaltungs- und Veränderungsprozess der Düsseldorfer Kultur ermöglichen sollen:

  • Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung (Handlungsfeld 1) 

  • Kulturelle Infrastruktur und Konzepte (Handlungsfeld 2) 

  • Kulturelle Teilhabe und Kulturkommunikation (Handlungsfeld 3).

Handlungsfeld 1: 
Das erste Handlungsfeld, Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung, umfasst die grundlegenden Erfordernisse für eine nachhaltige, kooperative Kulturentwicklung in Düsseldorf. Die Analysen und Untersuchungen der KEP haben gezeigt, dass in der Landeshauptstadt eine grundlegende Notwendigkeit nach dauerhaften Kommunikationsanlässen und Dialogverfahren existiert. Dies bezieht sich insbesondere auch auf Austauschmöglichkeiten zwischen Kulturakteuren und (kultur)politischen Entscheidungsträgern. Als Maßnahme wird hier unter anderem der "Rat für die Künste" genannt, dessen Gründung derzeit bereits vorangetrieben wird. Das Gremium soll unter anderem der fachlichen Beratung der Kulturpolitik sowie der Artikulation gemeinsamer Interessen der Düsseldorfer Kunst- und Kulturakteure dienen. Weitere zentrale Themen des Handlungsfeldes sind die kulturpolitische Schwerpunktsetzung, die Präzisierung und Anpassung der Aufgaben des Kulturamtes sowie die Entwicklung einer zeitgemäßen Kulturförderung. 


Handlungsfeld 2: 
Das zweite Handlungsfeld, Kulturelle Infrastruktur und Konzepte, thematisiert konzeptionelle und modelhafte Ansätze zur Stärkung der kulturellen 
Infrastruktur in der Stadt. Handlungsbedarfe bestehen insbesondere bei der Instandsetzung von Kulturbauten, aber auch beim Transfer von fachspezifischen Wissen und Erfahrungen. Ersteres soll Mithilfe eines "Masterplan Kulturbauten" zur Bestandsaufnahme notwendiger Sanierungs- und Baumaßnahmen insbesondere städtischer Kultureinrichtungen angegangen werden. Um den wachsenden Anforderungen an Spezialwissen gerecht zu werden, soll zukünftig in Düsseldorf mehr auf Kooperation und Austausch gesetzt werden. Hierfür wird die Einrichtung und Förderung von Kompetenzzentren, an denen jeweils mehrere Kulturakteure beteiligt sind, etwa in den Bereichen der Digitalisierung oder der Kulturellen Teilhabe, empfohlen. Weitere Themen des Handlungsfeldes sind zum Beispiel die Schaffung von Experimentierflächen, die Ermöglichung von Zwischennutzung sowie das "Kulturquartier am Bahnhof", als Modellprojekt einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung mittels Kunst und Kultur.

Handlungsfeld 3: Das dritte Handlungsfeld fokussiert die übergeordneten Schwerpunktthemen der Düsseldorfer Kultur: Kulturelle Teilhabe und Kulturkommunikation. Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Wandlungsprozesse wird auch die Weiterentwicklung der Nutzungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten kultureller Angebote in Düsseldorf immer wichtiger. Als konkrete Maßnahmen werden unter anderem die dauerhafte Fortführung des bestehenden Netzwerkes zur interkulturellen Öffnung der Kulturinstitute bzw. die Entwicklung einer digitalen Sichtbarkeitsstrategie für die gebündelte Kommunikation über Kunst und Kultur in Düsseldorf empfohlen.

Die im Kulturausschuss vertretenen Fraktionen werden in Kürze nochmals zusammentreten, um über gemeinsame Schritte im Hinblick auf die Beschließung und die Umsetzung einzelner Maßnahmen aus dem KEP zu beraten. Am 22. Juni 2017 wird der Abschlussbericht dann offiziell im Kulturausschuss behandelt.

Hier können erste Auszüge aus dem Entwurf des Abschlussberichtes eingesehen werden.

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KEP-Beirat kam zum 6. Mal zusammen

Am 22. März 2017 kam der KEP-Beirat zum 6. Mal zusammen, um den ersten internen Entwurf des »Abschlussberichts« zur Kulturentwicklungsplanung zu diskutieren. Neben kleineren Anpassungen einigte man sich darauf, die fomulierten Leitlinien und den Maßnahmenkatalog in der kommenden Woche auf der KEP-Website zu veröffentlichen, um den Prozess – wie gehabt – offen und transparent auf die Zielgeraden zu bringen.

Insgesamt war man sich im KEP-Beirat einig, dass der Abschlussbericht die vielfältigen Analysen und Gesprächs- sowie Workshopergebnisse, an dessen Erarbeitung weit über 200 Akteure aus allen Kultursparten und -sektoren sowie anderen gesellschaftlichen Feldern beteiligt waren, zusammenführt und konkrete Ansätze für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Düsseldorfer Kulturlandschaft liefert. Dabei werde deutlich, dass abseits von Einzelentscheidungen und sigulären Betrachtungen von Institutionen, der Schwerpunkt auf der Etablierung von Netzwerkstrukturen u.a. in den Feldern Teilhabe, Wissenstransfer und Sichtbarkeit liegen müsse.

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Ergebnisprotokoll zur Informations- und Diskussionsveranstaltung (Sonderworkshop) zur Gründung eines »Rates für die Künste« erschienen

© Jürgen M. Wogirz

Am 22. Februar 2017 kamen rund 70 TeilnehmerInnen im FFT Kammerspiele zusammen, um über die nächsten Schritte in Richtung Gründung eines »Rates für die Künste« in Düsseldorf zu diskutieren. Das entsprechende Protokoll kann nun nachgelesen werden. Es zeigt auch auf, wie es nun weitergeht.

 

 

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»Rat für die Künste« auf dem Weg

Am 22. Februar 2017 kamen rund 70 TeilnehmerInnen aus allen Kultursparten und -sektoren zusammen, um über die Gründung eines »Rates für die Künste« in Düsseldorf zu diskutieren. Dieser Bedarf und der Wunsch nach einem solchen Gefäß hatte sich bereits sehr früh im KEP-Prozess gezeigt und immer wieder bestätigt. Nun geht es darum, wie dieser Rat aufgestellt werden soll, welche Anbindung er an den Kulturausschuss hat, wie er sich zusammensetzen sollte usw. Dazu gab es am Donnerstag einen sehr konstruktiven Austausch im FFT Kammerspiele.

Am Ende des Sonderworkshops wurde vereinbart, zeitnah eine Findungsgruppe zu formieren, die sich weitergehend mit den konkreten Details (Modus, Satzungsvorschlag etc.) befassen wird. Grundlage dafür werden die bisherigen Ergebnisse aus dem Prozess, das Protokoll des Sonderworkshops und der Blick auf andere Beispiele sein.

Auf diese Weise kann es gelingen, den Rat zeitnah ins Leben zu rufen und damit einen konstruktiven Begleiter für die zuküntigen Kulturentwicklungsprozesse in Düsseldorf zu etablieren.

Weitere Informationen folgen hier in Kürze.

Nach dem nächsten KEP-Beirat am 22.3.2017 werden zudem an dieser Stelle die Entwürfe zur Kulturvision und für kulturelle Leitlinien sowie ein Startmaßnahmenkatalog zur Information veröffentlicht.

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Bestandsaufnahme, Netzwerkanalysen und Geo-Mapping – drei neue Berichte sind online!

19 Interviews und ein Fragebogen mit insgesamt 178 Teilnehmern bilden die Grundlage zweier umfangreicher Gutachten (hier geht es zur qualitativen und quantitativen Netzwerkanalyse bzw. Bestandsaufnahme der kulturellen Infrastruktur), die Auskunft über die Kommunikationsstrukturen des städtischen Kulturnetzwerks geben. Zugleich wurde die kulturelle Infrastruktur in ihren diversen Ausprägungen erfasst. In einem dritten, zusammenfassenden Bericht werden die wichtigsten Ergebnisse in Kürze präsentiert.

Die Bestandsaufnahme und die Netzwerkanalysen sind Untersuchungsschritte im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Düsseldorf, die den Gesamtprozess aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive beleuchten. Ihre Ergebnisse stellen eine weitere Diskussionsgrundlage für den fortschreitenden Kulturentwicklungsprozess.

Die Ergebnisse der Netzwerkanalysen zeigen deutlich, dass in der Landeshauptstadt Düsseldorf bereits eine gute Vernetzung vorhanden ist. Gleichzeitig machen sie aber auch auf Lücken in der Netzwerkstruktur und Konflikte aufmerksam. Die in den einzelnen Gutachten ausführlicher beschriebenen Handlungsschritte können als Empfehlungen beziehungsweise Impulse verstanden werden, um die kulturelle Infrastruktur Düsseldorfs nachhaltig aufzustellen.

Dr. Robert Peper

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Sonderworkshop zum »Rat für die Künste« (Arbeitstitel) am 22. Feburar 2017 im FFT Kammerspiele

Eine Maßnahme, die sich bereits sehr deutlich aus den Analysen und Workshops im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung ableiten lässt, ist die dringende Notwendigkeit zur Gründung eines »Rates der Künste« (insb. für freie Kulturakteure und öffentliche Kultureinrichtungen) u. a. zur Qualifizierung des Dialogs untereinander, der gemeinschaftlichen Kommunikation von Interessen, der Beratung der Politik bei kulturpolitischen Entscheidungen und zur Begleitung sowie weiteren Qualifizierung der Kulturentwicklungsplanung.

Im Rahmen der KEP wird bereits eine Vorkonzeption und die Gründung einer Arbeitsgruppe angestrebt: Ein entsprechender Workshop am 22.2.2017 von 14:00 bis 17:00 im FFT Kammerspiele bildet den entsprechenden Auftakt. Für das 2. Halbjahr (nach Abschluss der KEP) wird eine konstituierende Vollversammlung zur Wahl der Mitglieder des »Rates der Künste« als beratendes Gremium angestrebt.

Da es sich um eine Auftaktveranstaltung mit dem Ziel der Gründung einer Arbeitsgruppe handelt, die erste Themen diskursiv schärfen soll, wird die Diskussion in der Großgruppe empfohlen. Der Moderator und Projektleiter der KEP, Dr. Patrick S. Föhl, wird hierfür einzelne Themenblöcke vorbereiten:

  • Aufgaben/Ziele
  • Institutionelle Grundlage
  • Mitglieder: Auswahlkriterien, Größe, Zusammensetzung, Funktionen der Mitglieder (mit/ohne Stimmrecht), Wahl, Amtszeit etc.
  • Einberufung
  • Beschlussfassung und -fähigkeit
  • Beziehungen zu Entscheidungsträgern, bestehenden Gremien/Strukturen.

Zum Workshop laden das FFT, die Kunsthalle und die Deutsche Oper am Rhein stellvertretend für die gesamte Kulturlandschaft ein und kooperieren hierbei mit den KEP-Verantwortlichen. Eine Einladung folgt in Kürze.

Zur Vertiefung des Themas sei auf einen Beitrag über »Kulturbeiräte« verwiesen.

Siehe hierzu auch den Antrag der Ratsfraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP vom 9. Januar 2017 zur »Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Konzeptentwicklung eines RATS DER KÜNSTE für die Landeshauptstadt Düsseldorf« (Vorlage 41/ 7/2017).

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Leitbild, Ziele und Maßnahmen werden klarer

Auf Grundlage eines Leitbildentwurfes und einem Startmaßnahmenpaket, die sich aus allen bisherigen Analysen und Protokollen speisen, hat der Projektleiter, Dr. Patrick S. Föhl, seit 23. Januar 2016 nochmals rund 30 Stunden mit Einzelgesprächen verbracht und auch der KEP-Beirat hat sich damit befasst. Auf dieser Basis werden die beiden Dokumente nun kurzfristig weitergehend geschärft und an dieser Stelle zur Diskussion gestellt.

Das Leitbild soll ein klares und mutiges Bekenntnis zu Düsseldorf als Kunst- und Kulturstadt ausdrücken und damit auch die avisierten KEP-Maßnahmen mit einer klaren Haltung untermauern.

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KEP-Gespräche um konkrete Maßnahmen und KEP-Beirat

Von 23. bis 26. Januar 2017 führt der externe Projektleiter des KEP-Prozesses zahlreiche Einzelgespräche zu Maßnahmen durch, die im Rahmen der zahlreichen Workshops und Analysen erarbeitet wurden. Es wird darum gehen, einzelne Ideen und Ansätze zu konkretisieren und zur Mitgestaltung bei der Umsetzung aufzurufen. Der KEP-Prozess versteht sich nämlich nicht als Top-Down-Ansatz, sondern zielt darauf, möglichst viele Akteure und BürgerInnen zu motivieren, eigenständig und kooperativ an der Zukunftsgestaltung einer zeitgemäßen Kulturlandschaft mitzuwirken – im Zusammenspiel öffentlicher, gemeinnütziger und auch privatwirtschaftlicher Akteure, im Rahmen bestehender Ansätze und Einrichtungen sowie durch neue Zugänge und Gestaltungsräume. 

Der Gesellschaft stehen große Veränderung bevor. Die Globalisierung und die Digitalisierung machen dies für jeden spürbar. Dieser Wandel stellt viele Konzepte und Verfahren in Frage, auch im Kulturbereich, und verlangt nach neuen Antworten auf Fragen, die nicht mit bestehenden Ansätzen gelöst werden können. Für diesen Transformationsprozess ist es notwendig, die vielfältigen Ideen und Potenziale einer starken Stadtgesellschaft zusammenzubringen, um neue Wege einschlagen zu können. Dabei fungiert die starke kulturelle Landschaft Düsseldorfs als Ausgangspunkt und kann selbst zum Transformationsmotor werden.

Diese und weitere Fragen werden am 25. Januar 2017 auch im Rahmen des KEP-Beirates diskutiert werden. Entsprechende Ergebnisse werden dann zeitnah an dieser Stelle zur Diskussion gestellt.

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Bericht »Strukturdaten und Perspektiven der Kulturentwicklung in Düsseldorf (2005 bis 2014)« erschienen

Eine Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik versteht, ist auf politische, soziale und ökonomische Eckdaten angewiesen, um wirksam werden zu können. Dies gilt besonders für eine kommunale Kulturpolitik, die nicht nur auf sozio-ökonomischen Entwicklungen reagieren will, sondern diese als Referenzrahmen für eigenes Handeln versteht. Vor diesem Hintergrund widmet sich ein weiterer Bericht den Strukturdaten der Landeshauptstadt Düsseldorf der letzten 20 Jahre, um aus deren Betrachtung und Analyse Bausteine für die zukünftige Gestaltung der Kulturpolitik zu entwickeln.

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Beitrag zum Thema »Kulturentwicklungsplanung – Forschungsbedarfe und -desiderate«

Kulturentwicklungsplanung ist wieder im Kommen. Viele Kommunen besinnen sich dieses Instruments und geben seine Anwendung in Auftrag – wie auch die KEP in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die neueren Konzepte sind in der Regel mit anwendungsbezogener Kulturpolitikforschung verbunden. Welche Studien und methodischen Ansätze werden vor allem gebraucht? Ein Kurzbeitrag von Dr. Patrick S. Föhl in den aktuellen Kulturpolitischen Mitteilungen fasst die wichtigsten Punkte zusammen und greift auch die KEP der Landeshauptstadt Düsseldorf auf.

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Abstimmungsgespräche zum Jahresende

Am 19. Dezember 2016 fanden nochmals diverse Abstimmungsgespräche in Sachen KEP statt. U.a. gab es mehrere Gespräche zwischen dem KEP-Projektleiter und einzelnen Fraktionen sowie mit der Kulturverwaltung. Es wurden die bisherigen Erkenntnisse besprochen und die kommenden Schritte zur Finalisierung der KEP im neuen Jahr. Des Weiteren wurden erste Schwerpunktmaßnahmen diskutiert, die maßgeblich sind, um die gewünschten Veränderungsschritte kraftvoll angehen zu können. Weitere Gespräche folgen ab dem 23. Januar 2017.

Parallel dazu werden derzeit die letzten Berichte finalisiert:

  • Qualitative sowie quantitative Netzwerkanalyse zzgl. Bestandsaufnahme
  • Strukturanalyse
  • Kulturförderbericht
  • Kulturpolitische Narrative.

Alle Berichte werden in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.

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Ergebnisprotokoll des 3. Kulturworkshop erschienen und Ausblick auf nächste Schritte

Am 22. November 2016 kamen rund 120 TeilnehmerInnen im NRW-Forum zusammen, um im Rahmen des 3. großen Kulturworkshop bisherige Ergebnisse des KEP-Prozesses zu diskutieren, zu kritisieren und zu ergänzen. Inzwischaen liegt das entsprechende Ergebnisprotokoll vor.

Dieses wird eine wichtige Grundlage für die Formulierung des Abschlussberichtes bilden, da es viele Ergebnisse des partizipativen Verfahrens und der durchgeführten Analysen vereint. Parallel entstehen weitere Berichte, die ebenfalls in den Abschlussbericht einfließen.

Die folgenden Monate bis April/Mai 2017 werden nun ganz im Zeichen der Abschlussschritte stehen, die den Auftakt für eine zukunftsgerichtete und entscheidungsfreudige Kulturentwicklung bilden. Hierzu werden – neben der Formulierung des zusammenfassenden Berichtes – abermals viele Einzelgespräche geführt, der KEP-Beirat mehrfach zusammengerufen u.v.m., um möglichst viele Akteure für die Umsetzungsschritte verbindlich mit ins Boot zu holen. Abschließend hat dann der Kulturausschuss die Wahl den Abschlussbericht zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und ein Bündel Startmaßnahmen zur Umsetzung der avisierten Schritte zu beschließen.

Die Projektpartner sind jederzeit für weitere Anmerkungen, Kritik und Ideen ansprechbar.

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Ein Blick auf die Nachfrageseite: Studie zu zentralen Eckpunkten der Kulturpublikumsentwicklung erschienen

Mit dem Verfassen eines Berichts zu den Eckpunkten der Düsseldorfer Kulturpublikumsentwicklung war der Auftrag verbunden, öffentlich zugängliche Studien auszuwerten, die relevante Daten über dieses Forschungsfeld enthalten. Ein Wissen über das Kulturpublikum einer Stadt und seiner Zusammensetzung ist maßgeblich, um zukünftig entsprechende kulturpolitische Schwerpunkte setzen und die Zielgruppenansprache weiterentwickeln zu können. Allgemein zeigt sich, dass die Besuchszahlen in Düsseldorf tendenziell stagnieren, unter anderem aufgrund von baulich bedingten Schließungen. Die Besuchszahlen der Freien Träger steigen tendenziell, während die der städtischen Institute und die der Beteiligungsgesellschaften vergleichsweise leicht sinken. Die Bildung übt nach wie vor den stärksten Effekt auf die kulturelle Teilhabe aus, selbst beim Kinobesuch.

Dr. Robert Peper

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Rund 120 TeilnehmerInnen diskutieren Kulturentwicklung in Düsseldorf

© Jürgen M. Wogirz

Rund 120 Kulturakteure und interessierte BürgerInnen trafen sich am 22. November 2016 im NRW-Forum Düsseldorf zum dritten und letzten großen Workshop im Rahmen des Kulturentwicklungsplans. Gemeinsam wurden die bisher erarbeiteten vier Handlungsfelder, 15 Ziele und über 50 Maßnahmen nochmals unter die Lupe genommen und umfassend ergänzt. Die Ergebnisse des Workshops und weitere geplante Schritte werden zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht.

 

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Einladung zum dritten Kulturworkshop am Dienstag, 22. November 2016. Jetzt anmelden und mitgestalten!

Nach zwei ergebnisreichen Workshops im Mai und September sowie den vorangegangenen Interviews und Analysen steht nun der dritte und gleichzeitig letzte große Workshop im Rahmen des Kulturentwicklungsplans für die Landeshauptstadt Düsseldorf an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Dienstag, 22. November 2016, um 15:30 – 20:00 Uhr in NRW-Forum Düsseldorf zu kommen. 

Grundlage ist das Ergebnisprotokoll des letzten KEP-Workshops im zakk (insb. ab Seite 29 lesen), welches bereits vier große Handlungsfelder, 15 konkrete Ziele sowie über 50 Maßnahmen enthält. Die bisher entwickelten Maßnahmen sollen nun noch einmal hinsichtlich der nachfolgenden Fragen gemeinsam überprüft werden:

  • Welche Maßnahmen sind den Teilnehmer/-innen besonders wichtig?
  • Was kann konkretisiert werden?
  • Welche Änderungs- und Umformulierungsbedarfe gibt es?
  • Welche Themen und Maßnahmen fehlen?
  • Wo möchte man sich selbst einbringen?

In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Kulturdezernenten und Mitgliedern des KEP-Beirates werden die wichtigsten Ergebnisse und zentralen Themen des Prozesses noch einmal aufgegriffen und diskutiert.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung. Mehr Informationen und Registrierung unter: info-kulturamt(at)duesseldorf.de 

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Neues KEP-Material veröffentlicht

Im Oktober wurden abermals verschiedene themen- und akteursspezifische Workshops durchgeführt. Inzwischen können alle entsprechenden Materialien hier heruntergeladen werden:

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Erster Ziel- und Maßnahmenkatalog zur Diskussion und Ergänzung veröffentlicht

Das KEP-Team hat in den letzten Wochen unter Hochdruck gearbeitet und alle bisherigen Analysen und Interview- sowie Workshopergebnisse im 3. Kapitel des Ergebnisprotokolls des 2. Kulturworkshops im Hinblick auf entsprechende Ziele und Maßnahmen zusammengefasst. Jetzt gilt es zu diskutieren, zu konkretisieren und weitere eigene Vorschläge einzubringen. Wir freuen uns über Kontaktaufnahme und auf rege sowie konstruktive Teilnahme am 3. Kulturworkshop am 22. November 2016 im NRW-Forum.

 

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Protokoll zur Bürgerwerkstatt Kultur erschienen

Am 7. September 2016 wurde eine Bürgerwerkstatt zum KEP-Prozess im FFT Kammerspiele durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten ihre Wünsche, Sorgen und Eindrücke. U.a. wurden folgende Wünsche/Ideen/Forderungen formuliert:

  • Abbau von Teilhabebarrieren durch neue Teilhabestrukturen und -formate
  • Zugang für neue Akteure und Publika durch sichtbare Angebote
  • Partizipation und Sichtbarkeit durch Dialog
  • Zeitgemäße Kulturpolitik und -verwaltung durch Schwerpunkte und eine gemeinsame Richtung

Was das konkret heißt und welche weiteren Ergebnisse erzielt wurden, kann dem Ergebnisprotokoll der Bürgerwerkstatt entnommen werden.

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Teilhabe, Sichtbarkeit und Räume – Workshop in der Hochschule Düsseldorf

Am 26. Oktober 2016 war das KEP-Team auf Einladung von Prof. Dr. Swantje Lichtenstein zu Gast an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Den Studierenden wurde zunächst der KEP-Prozess vorgestellt, gefolgt von einer ersten Diskussionsrunde. Dabei ging es vor allem um Begrifflichkeiten (Bsp.: was ist heute die sog. Freie Szene) und über Beobachtungen des kulturellen Feldes. Danach wurden in Arbeitsgruppen u.a. zentrale Handlungsfelder herausgearbeitet, die aus Sicht der Studierenden im KEP-Prozess bearbeitet werden sollten. Dabei kristallisierten sich drei zentrale Bereiche heraus:

  • Teilhabe (u.a. Teilhabegerechtigkeit, Zugänglichkeit, Angebote für Kinder, Mitmachangebote)
  • Sichtbarkeit (u.a. Bündelung von Informationen auf einer Website, Informations-Filter, zeitgemäße Selbstdarstellung der Kulturakteure)
  • Räume (u.a. Leerstandsnutzung, mehr Räume für kreatives Schaffen und die Präsentation studentischer Arbeiten)

Damit haben die Studierenden zentrale Punkte des bisherigen Prozesses nochmals unterstrichen. Die Ergebnisse werden aufgearbeitet und auf dieser Website zeitnah veröffentlicht.

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2. Museumsworkshop »Der Museumslandschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf ein gemeinsames Gesicht geben«

Gerade (26.10.2016) findet der 2. Museumsworkshop im Rahmen der KEP im Kulturamt statt. Runde 25 Museumsvertreterinnen und -vertreter arbeiten in Gruppen an folgenden Fragen / Themen:

  • Frage 1: Gemeinsames Museumsdach oder -dächer?: Das »Museumsufer Frankfurt«, die »Lübecker Museen« oder die »Kunstmeile Hamburg« sind nur wenige Beispiele erfolgreicher Kooperationen von Museen im Feld der Sichtbarkeit / Vermittlung mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt. Im Laufe des KEP-Prozess ist das Thema »Museumsmeile«, »gemeinsame Sichtbarkeit« und mehr immer ein großes gewesen. Vor diesem Hintergrund soll die Frage nochmals aufgerufen werden, welche gemeinsame Strategie oder ggf. Strategien für die Düsseldorfer Museen oder einen Teil davon Sinn machen würden.
  • Frage 2: Transformation bestehender Sichtbarkeitselemente: In Düsseldorf existieren schon diverse (kooperative) Sichtbarkeitselemente. Dazu zählen z. B. die »Lange Nacht der Museen« oder die relativ veraltete Signalisation in der Altstadt. Auf Grundlage einer Bestandsaufnahme des Bestehenden, soll die Weiterentwicklung dieser Ansätze bearbeitet werden. Im Mittelpunkt findet sich hier die Frage, wo und welche Veränderungsbedarfe existieren.
  • Frage 3: Neue Sichtbarkeitsansätze: Neben bestehenden Ansätzen entwickeln sich gerade auch durch die digitale Möglichkeiten neue Formate in der Außendarstellung sowie im Feld der Kommunikation. Es stellt sich folglich die Frage, auch gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um ein gemeinsames Dach, welche neuen Ansätze – ggf. auch gemeinsam mit anderen Sparten – entwickelt werden sollten. Hierzu können digitale Plattformen genauso zählen wie innovative Formen der Publikumsansprache.

Die Ergebnisse werden hier in Kürze veröffentlicht.

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Das KEP-Rad dreht sich weiter

Am 26. Oktober 2016 kommen rund 30 Museumsvertreterinnen und -vertreter zu einem 2. Museumsworkshop zusammen, der sich dem zentralen Thema einer gemeinsamen Sichtbarkeitsstrategie annehmen wird.

Der 2. Workshop des Tages wird in der Hochschule Düsseldorf mit Studierenden stattfinden, die ihre Ideen und Anmerkungen in den KEP-Prozess einbringen.

Über beide Workshops wird hier in Kürze berichtet werden.

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Workshop »Kulturamt der Zukunft« und vierter KEP-Beirat

Am 25. Oktober 2016 kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Düsseldorfer Kulturamtes zusammen, um in einem internen Workshop die bisherigen Ergebnisse des KEP-Prozesses zum Thema »Kulturamt der Zukunft« kritisch zu diskutieren und mit eigenen Ideen anzureichern. U.a. wurden folgende Punkte diskutiert:

  • Zukünftige Aufgabenverschwerpunkte
  • Die Gratwanderung zwischen gestalten und verwalten
  • Anforderungen an eine zeitgemäße Personalentwicklung
  • Dien Vereinfachung von Förderverfahren.

Die Ergebnisse werden in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.

Zudem traf sich am selben Tag der KEP-Beirat zum vierten Mal. Zentral wurde das  Ergebnisprotokoll der »Kulturwerkstatt Düsseldorf« (2. Kulturworkshop) am 6. September 2016 im zakk inklusive eines ersten Maßnahmenkataloges diskutiert. Der KEP-Beirat folgte den dort aufgeführten Zielen und Maßnahmen. Einige wenige Aspekte wurden zusätzlich eingebracht.typo3/#_ftn1

Das Ergebnisprotokoll wird nun sehr zeitnah veröffentlicht, da es die Grundlage für den 3. großen Kulturworkshop am 22. November 2016 im NRW-Forum darstellt.

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»Kunst und Kultur im Wandel – Perspektiven transformativer Kulturentwicklung in der Landeshauptstadt Düsseldorf« – Workshop in der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

© Hochschule Düsseldorf, Prof. Dr. S. Lichtenstein

Am 26. Oktober 2016 wird ein KEP-Workshop mit Studierenden der Hochschule Düsseldorf auf Einladung von Prof. Dr. Swantje Lichtenstein durchgeführt. U.a. wird diskutiert, was Studierende sich für die Düsseldorfer Kultur wünschen und welche eigenen Projekte und Ideen sie einbringen wollen.

Weitere Informationen: https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/aktuelles/veranstaltungen/kulturentwicklungsplan?showarrows=1&sid=int5qk3e33z3jmvs1s1rydfb

 

 

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Online-Studie erfolgreich beendet! – Neue Erkenntnisse zur Vernetzung des städtischen Kulturfelds

Die groß angelegte Befragung zur kulturellen Infrastruktur Düsseldorfs und deren Vernetzung ist nun zu Ende gegangen. Wir freuen uns über eine sehr rege Beteiligung! Fast 200 Düsseldorfer Akteure haben an der umfangreichen Studie teilgenommen – unter ihnen nicht nur Kultureinrichtungen, sondern auch freischaffende Künstler/-innen, Kulturvereine, Einrichtungen der Kulturellen Bildung, Unternehmen der Kreativwirtschaft, Hochschulen sowie Interessenverbände und Stiftungen. Zusammen nannten die Teilnehmer mehr als 5.000 Kommunikationsbeziehungen der letzten drei Monate mit Bezug auf ihren kulturellen Arbeitsalltag. Dabei wurden nicht nur Beziehungen innerhalb des Kulturfelds genannt, sondern auch zu Akteuren aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft & Tourismus sowie aus der Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse werden verwendet, um ein Gutachten zu erstellen, welches eine Bestandsaufnahme und eine wissenschaftliche Netzwerkanalyse beinhaltet. Außerdem sollen Kulturlandkarten erstellt werden. Auf diese Weise wird deutlich, wo die Vernetzung besonders stark ausgeprägt ist und zwischen welchen Bereichen es noch strukturelle Lücken gibt. Die Auswertung des großen Datensatzes läuft auf Hochtouren, so dass Dr. Robert Peper voraussichtlich schon zum dritten Kulturworkshop am 22. November erste Ergebnisse präsentieren kann. Das KEP-Team bedankt sich ganz herzlich bei allen Düsseldorfern für die Teilnahme an der Umfrage.

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KEP-Woche im September

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Kulturentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Am Montag (5.9.) wurden im Palais Wittgenstein Zwischenergebnisse des laufenden Prozesses vorgestellt. Am Dienstag (6.9.) trafen sich rund 130 Kulturschaffende zum zweiten großen KEP-Workshop im zakk und erarbeiteten in 13 Arbeitsgruppen Ziele und Maßnahmen für aktuelle und zukünftige Schwerpunktthemen der Düsseldorfer Kultur. Am Mittwoch (7.9) trafen sich rund 40 Bürger/-innen zur offenen Bürgerwerkstatt Kultur. Es wurden fleißig Ideen und Ziele gesammelt, priorisiert und gemeinsam diskutiert. Die Ergebnisse der drei Veranstaltungen werden in den nächsten Wochen auf dieser Seite veröffentlicht.

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Aktuelle Themenübersicht für den 2. Kulturworkshop am 6. September 2016 im zakk

Am 6. September 2016 kommen rund 130 TeilnehmerInnen zum 2. großen Kulturworkshop im zakk zusammen. In parallelen Sessions werden von Düsseldorfer und externen ImpulsgeberInnen und ModeratorInnen die aktuellen Themen aus dem KEP-Prozess diskutiert. Die aktuelle Themenübersicht findet sich hier.

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»Bürgerwerkstatt Kultur Düsseldorf« am 7. September 2016 im FFT – bitte teilnehmen

Der Kulturentwicklungsplan geht in die nächste Runde. Am 7. September 2016 wird es eine »Bürgerwerkstatt Kultur Düsseldorf« im FFT geben, bei der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern darüber diskutiert wird, wie sich Kunst und Kultur in der Stadt zukünftig entwickeln sollten.


Hier findet sich ein übersichtlicher Flyer. Wir hoffen auf eine umfangreiche Teilnahme der Bevölkerung.

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Quatschmobil, KEP-Beirat und mehr...

Die letzten Tage stand wieder der Dialog in Sachen Kulturentwicklungsplanung im Mittelpunkt. Dazu gehörten diverse Fahrten mit dem Quatschmobil, ein Workshop mit Jugendlichen im Rahmen des Culturlabors der ARTIG Zentrale, eine KEP-Beiratssitzung und viele weitere Gespräche. Langsam verdichten sich Themen, Fragen und Entwicklungen, die allesamt am

  • 5. September: Mini-KEP-Konferenz
  • 6. September: 2. großer Kulturworkshop und
  • 7. September: Bürgerdialog zur Kulturentwicklung

präsentiert und diskutiert werden.

Weitere Gespräche und Treffen folgenden am 22. August. In der letzten Augustwoche folgenden dann weitere Informationen zu den anstehenden Workshops.

 

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Neuer Lesestoff zur Kulturentwicklung

Heute wurde ein ganzer Schwung an neuen Dokumenten zur Kulturentwicklung in Düsseldorf hochgeladen:

Insbesondere die Auswertung der Experteninterviews und das Ergebnisprotokoll des Auftakt-Kulturworkshops bieten viel Stoff für Diskussionen und die Entwicklung gemeinsamer Ideen für die zukünftige Kulturpolitik und Kulturarbeit in der Landeshauptstadt. Jedes Dokument für sich bildet einen Baustein für den KEP und eine Grundlage für die anschließenden Schritte.

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Kulturworkshop im Rahmen des ARTIG Culturlabors im zakk

© ARTIG Zentrale für Culturelle Entwicklung

Mitreden? Gerne! Im Rahmen des ARTIG Culturlabors wird es auch einen Workshop zum Kulturentwicklungspan Düsseldorf geben. Ausnahsweise auch offen für Nicht-Laboraten!

KEP Workshop im Culturlabor 2016!
Mittwoch, 17.08.16, 13:30-17:30 Uhr, zakk Düsseldorf

Was macht Kunst und Kultur in Düsseldorf aus?
Wo liegen (zukünftige) Schwerpunkte?
Wie kann man alleine oder gemeinsam mehr erreichen?
Wo drückt es, wo läuft es besonders gut?
Was sind Eure Wünsche für die Kultur in Düsseldorf?
Welche Rolle haben Kunst und Kultur in der Stadtentwicklung?
Diesen Fragen geht das Team des Kulturentwicklungsplans (KEP) nach.

Im September 2015 fiel im Kulturausschuss der Startschuss für die Erarbeitung einer Kulturentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Düsseldorf. Seit Februar 2016 wird der Prozess umgesetzt, im April 2017 soll der KEP vorliegen.

In dem Workshop gehen wir, gemeinsam mit Dr. Patrick S. Föhl und Dinah Bielicky vom Team des Kulturentwicklungsplans, den oben genannten Fragen nach.

Die Chance euren Blick auf die Kulturszene Düsseldorfs zum Teil des Kulturentwicklungsplans zu machen!

Text: ARTIG Zentrale für Culturelle Entwicklung

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Vorschau auf die Themenfelder des 2. großen Kulturworkshop am 6. September 2016 im zakk

Impression aus dem 1. Kulturworkshop im Malkasten.

Wie werden Kunst und Kultur in Düsseldorf und darüber hinaus sichtbarer? Wie können Räume geschaffen werden, in denen ich Kunst frei entfalten kann? Wofür möchten Kunst und Kultur in Düsseldorf künftig stehen? Wie können die kulturelle Teilhabe und Bildung gestärkt werden? Was sollte sich dringend in der Kulturpolitik verändern? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussionen und Überlegungen im Rahmen des ersten Workshops zur Kulturentwicklungsplanung am 19. Mai 2016 im Malkasten.

Der 2. große Workshop am 6. September 2016 im zakk schließt an diese Ergebnisse an und setzt auf die aktive Mitgestaltung seitens der Akteure. Die Teilnehmenden entwickeln und gestalten dabei die Inhalte und den Ablauf von offenen Arbeitsgruppen mit und können eigene Fragestellungen, Lösungsvorschläge oder Erfahrungsberichte einbringen. D.h., es können spontan vor Ort eigene Themen mit- und eingebracht werden. Um möglichst konkrete Ergebnisse zu erzielen und die bisherigen Themen sowie Analysen aus dem KEP-Prozess aufzunehmen, werden zudem im Vorfeld gezielt Kulturakteure als »Moderatoren«/»Impulsgeber« für einzelne Themenfelder angesprochen. Zu Beginn des Workshops wird dann gemeinsam der Ablauf und die Bildung der Arbeitsgruppen vorgenommen.

Unterstützung kommt dabei erneut von den externen Partnern, die sowohl methodisch als auch inhaltliche auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.

Weitere Informationen folgen auf dieser Website.

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Online-Befragung im Rahmen des Kulturentwicklungsplans für die Landeshauptstadt Düsseldorf wird bis zum 15. September 2016 verlängert

Seit Juni führt das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (KuPoGe) eine Umfrage durch, um einen Überblick über die Düsseldorfer Kulturlandschaft zu gewinnen und einen Kulturatlas zeichnen zu können. Zudem sollen bereits existierende Netzwerke sowie gewünschte Kooperationen der Düsseldorfer Kulturakteure sichtbar gemacht werden.

Falls Sie noch keine Gelegenheit hatten an der Online-Befragung teilzunehmen, haben Sie jetzt die Chance sich noch aktiv in den laufenden Kulturentwicklungsprozess einzubringen! Den Fragebogen können Sie HIER abrufen. Wir bitten um eine Beantwortung bis spätestens Donnerstag, 15. September 2016. Vielen Dank.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen pro Einrichtung / Initiative nur einmal und ausschließlich online auszufüllen ist. Mehrfach ausgefüllte Fragebögen können leider nicht beachtet werden. Deshalb stellt Ihnen die KuPoGe zur internen Abstimmung und Orientierung eine PDF-Version des vollständigen Fragebogens zur Verf ügung. Diese Version finden Sie auf der Startseite der Online-Befragung.

Bei technischen Rückfragen wenden Sie sich gerne an Dr. Robert Peper (peper@kupoge.de).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und danken Ihnen bereits jetzt für Ihre Mitwirkung.

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Die Ruhe vor dem Sturm – Wie geht es weiter mit der KEP?

Kulturentwicklungsprozesse können den Beteiligten nicht schnell genug gehen. Zu drängend sind viele Fragen, zu viel hat sich aufgestaut. Doch Kulturplanungen brauchen Zeit – und diese ist in Düsseldorf sehr begrenzt. Dennoch, in Düsseldorf werden einige Analysen zum ersten Mal vorgenommen und zudem ist der Gesprächsbedarf immens. Jedenfalls hat der externe Projektleiter, Dr. Patrick S. Föhl, in keiner vergleichbaren Planung so viele Emails, Anrufe und Gesprächsanfragen erhalten wie in der KEP Düsseldorf.
Nach den vielen Interviews im Feburar und April, nach dem Auftaktworkshop im Malkasten, diversen kleineren Workshops im Mai und Juni standen nun die entsprechenden Auswertungen im Mittelpunkt. Ende der kommenden Woche, also um den 29. Juli 2016, werden diese Ergebnisse veröffentlicht. Im August geht es weiter mit einem Jugendworkshop, dem 3. KEP-Beirat, weiteren Gesprächen und im September folgt dann eine  »KEP-Woche«:

  • Am Abend des 5. September werden in einer »Mini-KEP-Konferenz« ausgewählte Analysen vorgestellt.
  • Am 6. September folgt ab 15:30 ein zweiter großer Kulturworkshop. Hier werden in Form eines Bar Camps ca. 14 Themen in den Mittelpunkt gerückt, die sich in allen bisherigen Analysen als zentral erwiesen haben. Die TeilnehmerInnen werden dann gemeinsam an der Formulierung erster Ziele und Maßnahmen arbeiten. Diese werden dann im Rahmen eines Ergebnisprotokolls weiterentwickelt, um einen umfänglichen inhaltlichen und konzeptionellen Diskurs anzustoßen.
  • Am späten Nachmittag des 7. September folgt dann noch ein Bürgerforum zur Kunst- und Kulturentwicklung.

Über alle Schritte werden an dieser Stelle in Kürze weitere Details veröffentlicht. Zudem sind alle Interessierten stets dazu aufgerufen, sich mit ihren Wünschen, Ideen und Anmerkungen direkt an das KEP-Team zu wenden. Diese hat stets ein offenes Ohr. Und zudem sei wiederholt gesagt, dass die KEP kooperativ genutzt werden sollte, um einen wahrhaftigen Transformationsprozess anzustoßen, der ausgetrampelete Pfade verlässt, Dinge in Frage stellt und eine teilhabeorientierte Kulturentwicklung ermöglicht. Dies kann dann gelingen, wenn sich möglichst viele Akteure aktiv und lautstark an diesem Prozess beteiligen. Die Zeit scheint reif dafür zu sein.

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Erinnerung – Jetzt an der Online-Netzwerkanalyse teilnehmen

Seit Juni führt das KEP-Team eine Online-Umfrage durch, um einen Überblick über die Düsseldorfer Kulturlandschaft zu gewinnen und einen Kulturatlas zeichnen zu können. Außerdem sollen bereits existierende Netzwerke sowie gewünschte Kooperationen der Düsseldorfer Kulturakteure sichtbar gemacht werden.

Bitte nutzen Sie die Chance und bringen Sie sich aktiv in den laufenden Kulturentwicklungsprozess ein! Den Fragebogen können Sie HIER abrufen.

Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen pro Einrichtung / Initiative nur einmal und ausschließlich Online auszufüllen ist. Mehrfach ausgefüllte Fragebögen können leider nicht beachtet werden. Zur internen Abstimmung und Orientierung steht Ihnen eine PDF-Version des vollständigen Fragebogens innerhalb der Online-Studie zum Herunterladen zur Verfügung.

Die Befragung richtet sich an alle Düsseldorfer Kultureinrichtungen, Künstler/-innen, Kulturinitiativen, kulturelle Interessensvertretungen – aber auch an Unternehmen der Kreativwirtschaft, regionale Netzwerke und Hochschulen. Die Teilnahme ist freiwillig. Um aber ein vollständiges und zuverlässiges Bild zu erhalten, ist jede Antwort wichtig.

Bei technischen Rückfragen wenden Sie sich gerne an Dr. Robert Peper (peper(at)kupoge.de).

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In Kürze gibt es neuen Lesestoff

In wenigen Tagen wird der KEP-Beirat jede Menge neuen Lesestoff in Sachen KEP erhalten. Dazu zählt die Auswertung der leitfadengestützten Experteninterviews genauso wie die Protokolle zum Auftaktkulturworkshop, zum Museumsworkshop und zum Schülerworkshop. Einige Tage darauf werden die Dokumente auf dieser Seite Online gestellt. Kurz darauf werden bereits weitere Dokumente folgen, u.a. die Auswertung der qualiativen Netzwerkanalyse und eine knappe Strukturanalyse. Alle Dokumente bilden die Grundlage für die »KEP-Woche« im September. Hier werden in verschiedenen Schritten konkrete Maßnahmen und Ideen weiterentwickelt bzw. ergänzt. Mehr dazu auch in Kürze an dieser Stelle.

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KEP in voller Fahrt

Der Kulturentwicklungsplan ist in voller Fahrt. Der Prozess ist sequentiell angelegt und zeichnet sich dadurch aus, das unterschiedliche Analyse- und Partizipationsmethoden in einer aufeinander bauenden Abfolge durchgeführt werden (s. auch Methoden). Damit steht keine Säule für sich, sondern die verschiedenen Ansätze – die von einer Kulturfinanzierungsanalyse, einem Cultural Mapping über Experteninterviews bis hin zu diversen Workshopformaten reichen – zeichnen ein Gesamtbild, das diverse Fakten, Beobachtungen, Meinungen und Ideen aufgreift bzw. zulässt und zusammenführt. Dieses »Design« rührt aus den Vorerfahrungen des Projektleiters, Dr. Patrick S. Föhl, aus diversen anderen Kulturplanungsprozessen. Im Laufe des Juli werden zahlreiche Berichte und Protokolle veröffentlicht werden. Sie dienen insbesondere zur Vorbereitung der KEP-Woche im September 2016 (s. Zeitplan).

Ganz wichtig: Derzeit läuft eine Online-Studie zur Bestandsaufnahme und Netzwerkanalyse. Alle Kulturschaffenden in der Landeshauptstadt sind dazu aufgrufen sich zu beteiligen. Hier geht es zum entsprechenden FRAGEBOGEN.

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Online-Studie zur Bestandsaufnahme und Netzwerkanalyse startet ab sofort

Nach zahlreichen Gesprächen und lebhaften Debatten in den vergangenen Wochen liegt nun der Fokus auf einer empirischen Bestandsaufnahme der kulturellen Infrastruktur in Düsseldorf.

Hierfür hat das KEP-Team einen Online-Fragebogen entwickelt.

Das Ziel ist eine möglichst breite Erfassung der Kulturakteure und Kulturangebote, um einen Überblick über die Düsseldorfer Kulturlandschaft zu gewinnen und eine Art Kulturatlas zeichnen zu können. Außerdem sollen bereits existierende Netzwerke sowie gewünschte Kooperationen der Düsseldorfer Kulturakteure sichtbar gemacht werden. Hierfür wird im zweiten Teil des Fragebogens eine sogenannte Netzwerkanalyse durchgeführt.

Nutzen Sie bitte die Chance und bringen Sie sich aktiv in den Kulturentwicklungsprozess ein.
Den Fragebogen können Sie HIER abrufen.

Wir bitten um Beantwortung bis Montag, 18. Juli 2016.

Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen pro Einrichtung / Initiative nur einmal und ausschließlich online auszufüllen ist. Mehrfach ausgefüllte Fragebögen können leider nicht beachtet werden. Zur internen Abstimmung und Orientierung steht Ihnen eine PDF-Version des vollständigen Fragebogens innerhalb der Online-Studie zum Herunterladen zur Verfügung.

Die Befragung richtet sich an alle Düsseldorfer Kultureinrichtungen, Künstler/-innen, Kulturinitiativen, kulturelle Interessensvertretungen – aber auch an Unternehmen der Kreativwirtschaft, regionale Netzwerke und Hochschulen. Die Teilnahme ist freiwillig. Um aber ein vollständiges und zuverlässiges Bild zu erhalten, ist jede Antwort wichtig.

Bei technischen Rückfragen wenden Sie sich gerne an Dr. Robert Peper (peper(at)kupoge.de).

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»Quatschen« über Kunst und Kultur in Düsseldorf

62 Kilometer, vier Quatscher, sechs ausgelöste Aktionen. Das ist die Bilanz der ersten KEP-Quatschmobilfahrt am 16. Juni 2016. Mehr unbesetzte Freiräume in der Stadt für kulturelle Aktivitäten, mehr generationenübergreifender Austausch, mehr Mut zu Ungewöhnlichem, mehr Zusammenhalt in der Kultur, mehr gegenseitige Wertschätzung und insgesamt mehr Dialog über die Gestaltungskräfte von Kunst und Kultur – das waren einige der Wünsche und Utopien der MitfahrerInnen.

Am 17./18. August 2016 ist das KEP-Team nochmals mit dem Quatschmobil auf Tour.

Das ‪Quatschmobil‬ ist Teil der derzeitigen Ausstellung »Planet B« im NRW-Forum Düsseldorf.

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Kulturentwicklungsplan (KEP) im Quatschmobil am 16. Juni 2016

Ausstellungsansicht Planet B: Quatschmobil, Atelier fuer Sonderaufgaben mit Alain Bieber / NRW-Forum Duesseldorf, Foto B. Babic

Morgen, 16. Juni 2016 ist es soweit: Dr. Patrick S. Föhl und Dinah Bielicky vom KEP-Team werden das Quatschmobil durch Düsseldorf steuern. Zwischen 9:00 und 13:00 Uhr wollen sie mit möglichst vielen Menschen über Kunst und Kultur in Düsseldorf ins Gespräch kommen. Wer will mitfahren und quatschen? Eine telefonische Anmeldung zur Mitfahrt ist ab morgen, 9:00 Uhr, unter: 0151-20775109 möglich.

Das Quatschmobil ist Teil der derzeitigen Ausstellung »Planet B« im NRW-Forum Düsseldorf.

 

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Schülerworkshop in der Joseph-Beuys-Gesamtschule am 15. Juni 2016

»Wunschkulturhäuser« der Schülerinnen und Schüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule
Foto ©: Dinah Bielicky

26 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Joseph-Beuys-Gesamtschule kamen heute zusammen, über ihre Ideen, Wünsche und Utopien für die Kunst und Kultur in Düsseldorf zu sprechen.
Wichtige Punkte waren u. a. eine Universaleintrittskarten für mehrere kulturelle Einrichtungen, WLAN in kulturellen Orten und insgesamt mehr Beteiligungs- sowie Mitsprachemöglichkeiten für Jugendliche.
Die Ergebnisse werden festgehalten und kommende Woche auf www.kep-duesseldorf.de veröffentlicht. Dinah Bielicky und Dr. Patrick S. Föhl danken den Schülerinnen und Schülern für ihre Offenheit und den konstruktiven Austausch.

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Workshop »Kooperative Entwicklung der Museumslandschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf«

Foto: © Jürgen M. Wogirz

Am 14. Juni 2016 haben sich die VertreterInnen der Düsseldorfer Museumslandschaft zu einem Workshop im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Düsseldorf getroffen. Es wurde sehr engagiert diskutiert. Die TeilnehmerInnen bearbeiteten an drei Tischen die Themen »Sichtbarkeit«, »Strukturen« und »gemeinsame Stimme« (Sprachrohr gegenüber der Kulturpolitik und der Öffentlichkeit). Ein zentrales Ergebnis war u. a. die Forderung nach einem »Kulturbeirat«. Dieses u. a. Themen werden in den nächsten Arbeits- und Workshopschritten vertieft.

Die Ergebnisse werden gegen Ende Juni auf dieser Seite veröffentlicht.

Moderiert wurde der Workshop von Dr. Patrick S. Föhl und Lara Buschmann. Die Koordination übernahm Dinah Bielicky, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.

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KEP goes »Quatschmobil«

© Alain Bieber, 2016

Am 16. Juni ist es soweit. Dr. Patrick S. Föhl und Dinah Bielicky werden das Quatschmobil durch Düsseldorf steuern. Zwischen 9:00 und 13:00 Uhr wollen wir mit möglichst vielen Menschen über Kunst und Kultur ins Gespräch kommen.
Das Quatschmobil ist Teil der derzeitigen Ausstellung »Planet B« im NRW-Forum.
Das Projekt sieht vor, dass man die Personen zufällig vor Ort – wo man eben gerade mit dem Quatschmobil steht – oder vorab durch einen Anruf der Quatscher mitnimmt und das Auto generell nur dann fährt, wenn »Quatscher« mit an Bord sind. Pro gefahrene 10 Kilometer wird unmittelbar per Telefonanruf durch den Chauffeur des Quatschmobils eine Kleinstaktion im Alltag der Menschen ausgelöst, zum Beispiel ein kostenloser Haarschnitt, eine Bockwurst oder ein spendierter Waschgang.
Die Aktion wird auch im August vom KEP-Team wiederholt.  

Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.quatschmobil.de/2016/05/18/quatschmobil-nach-duesseldorf

Weitere Infos (Telefonnummer) folgen an dieser Stelle am 15. Juni 2016. 
Vielen Dank an das NRW Forum für diese Möglichkeit.

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Bürgerforum im Theatermuseum

Am 30. Mai 2016 kamen rund 60 Bürgerinnen und Bürger im Theatermuseum zusammen, um mehr über die KEP zu erfahren und insbesondere über die Zukunft des Theatermuseums zu diskutieren, dessen Zukunft seit Monaten immer wieder in verschiedenen Szenarien diskutiert wird. Der Einladung des Theatermuseums folgte das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft gerne, um das Bürgerforum mitzugestalten und eine weitere Chance zu nutzen, konstruktiv über die Kulturentwicklung in Düsseldorf ins Gespräch zu kommen.

Eine Fotodokumentation des Abends wird in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.

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150 Akteure diskutieren im Rahmen des Auftaktworkshop über Kunst und Kultur

Abschließende Fishbowl-Diskussion (Foto © Jürgen M. Wogirz, Landeshauptstadt Düsseldorf)

Lebhafte Debatten gab es beim gestrigen Auftaktworkshop zur Kulturentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mehr als 150 Kulturschaffende und interessierte BürgerInnen diskutierten im Rahmen von fünf parallelen World-Café im Malkasten was sie glücklich bzw. traurig macht, wenn sie an Kunst und Kultur in Düsseldorf denken. Gleichzeitig wurden Ideen, Wünsche und Visonen an die Kunst- und Kulturentwicklung formuliert. Damit wurde – ergänzend zu den bisherigen Gesprächen und Analysen – ein breiter Bestand an Einschätzungen und Ideen festgehalten, der eine wichtige Grundlage für die nächsten Beteiligungsschritte bilden wird. Darüber hinaus wurde ein positiver Verständigungsprozess angestoßen, der schon bald im Rahmen weiterer Workshops und Gespräche seine Fortsetzung finden wird.

Folgende ModeratorInnen waren im Einsatz:

  • Lara Buschmann, Leiterin der Berliner Geschäftsstelle der projekt2508 GmbH
  • Dr. Patrick S. Föhl, Projektleiter KEP-Prozess im Auftrag des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe / Leiter Netzwerk Kulturberatung, Berlin
  • Marc Grandmontagne, Geschäftsführer der KuPoGe, Bonn
  • Alexandra Künzel, wiss. Mitarbeiterin im Auftrag des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe / wiss. Mitarbeiterin Netzwerk Kulturberatung, Berlin (Ergebnisprotokoll)
  • Dr. Robert Peper, wiss. Mitarbeiter Institut für Kulturpolitik der KuPoGe, Bonn
  • Prof. Dr. Gernot Wolfram, Hochschule Macromedia, Berlin

Der Workshop wurde durch Dinah Bielicky, KEP-Koordinatorin beim Kulturamt der LH Düsseldorf, organisiert und dabei von vielen ihrer KollegInnen unterstützt.

Die Ergebnisse des ersten offenen Workshops werden in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht.

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Erster großer Kulturworkshop im Malkasten am 19. Mai 2016

Nach vielen Gesprächen, Interviews und ersten Analysen findet am 19. Mai 2016 nach nur wenigen Monaten nach dem Start des KEP-Prozesses der erste große Kulturworkshop im Düsseldorfer Malkasten statt.

Für den Auftaktworkshop haben sich die Veranstalter bewusst für einen thematisch offenen Einstieg entschieden – nicht zuletzt deshalb, weil dieser Wunsch von vielen Seiten an die externe Agentur und die Stadt herangetragen wurde: Gemeinsam mit 150 TeilnehmerInnen und erfahrenen Moderatoren werden Vorstellungen und Ideen für eine zeitgemäße Kulturarbeit formuliert . Zudem sollen die Potenziale und Herausforderungen der Kultur in Düsseldorf sichtbar gemacht werden. Das Ziel ist es, einen umfassenden Verständigungs- und Denkprozess zur Kulturentwicklungsplanung anzustoßen und die bereits begonnenen Diskussionen zu intensivieren. Dabei ist Workshop einer von vielen weiteren Beteiligungsschritten, die noch folgen werden.

Im Rahmen von fünf parallel laufenden World-Cafés werden die Akteure miteinander kommunizieren, gemeinsame und disparate Standpunkte entwickeln und sich ggf. auch zum ersten Mal kennenlernen. Ab 18:00 wird der Workshop für weitere Interessierte geöffnet und die Ergebnisse der World-Cafés und ggf. weitere Themen in einem Fishbowl diskutiert.

Die Ergebnisse des Kulturworkshops werden auf dieser Seite veröffentlicht.

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KEP-Beirat kommt zur 2. Sitzung zusammen

Nach Abschluss der Experten- und der Netzwerkinterviews kam der KEP-Beirat am 2. Mai 2016, nun in voller Besetzung, zu seiner 2. Sitzung zusammen, um erste Ergebnisse aus den Interviews zu diskutieren und die nächsten Schritte zu besprechen. In Kürze werden die Ergebnisse der Interviews an dieser Stelle veröffentlicht.

Als nächster großer Schritt steht nun die breite Öffnung des Prozesses in einem ersten großen Kulturworkshop am 19. Mai 2016 im Malkasten bevor.

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Wer kommuniziert mit wem? Wo gibt es Netzwerkknoten und -löcher?

Während die zweite Woche der Experteninterviews angelaufen ist, wird bereits die nächste Interviewphase vorbereitet. Diese widmet sich einer sogenannten Netwzerkanalyse: Wer kommuniziert in einer großen Stadt wie Düsseldorf eigentlich mit wem? Wer sind Schlüsselakteure des Kulturfelds, wer die Intermediäre? Gibt es herausragende Clusterbildungen, fehlende Beziehungen und sichtbare Potenziale?

Auf diese Fragen versucht Dr. des. Robert Peper, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, vom 18. bis zum 21. April 2016 Antworten zu finden. Gemeinsam mit rund 20 Personen des Düsseldorfer Kulturfelds, darunter Politiker, Künstlerische Leitungen, Freischaffende Künstler und Theatermacher, wird er im Rahmen von Interviews Netzwerkkarten auf Papier einzeichnen, um mehr über die Interaktionsstrukturen innerhalb der Düsseldorfer Kulturszene zu erfahren. Ziel ist es, dass die Interviewpartner durch die Visualisierung erkennen können, wo es ihrer Meinung nach an Kommunikation / Interaktion mangelt, welche Akteure in Zukunft stärker miteinbezogen werden sollten und welche Kooperationen wünschenswert wären.

Durch den für den Planungsprozess institutionalisierten KEP-Beirat wurden die Teilnehmer als Experten zur Durchführung eines Netzwerkanalyse-Interviews ausgewählt. Ein Interview dauert ca. 60 Minuten. Die Ergebnisse fließen in die Kulturentwicklungsplanung ein.

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Eine Woche voller Gespräche

Die erste Woche der Experteninterviews liegt hinter dem Team des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft. Mit insgesamt 27 Personen aus Kunst, Kultur, Kulturpolitik, Bildung, Tourismus, Wirtschaft und anderen Bereichen wurden Fragen der Kulturentwicklung erörtert.

Kommende Woche werden die Experteninterviews fortgesetzt und in der dritten Aprilwoche beginnen die Interviews zum Thema Netzwerke. Zudem blicken alle Beteiligten gespannt auf den ersten großen Workshop am 19. Mai 2016 im Malkasten. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze. Parallel arbeitet das Team des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft an einem Kulturbericht, der u.a. Kulturförderströme und -verfahren sowie kulturpolitische Entscheidungen analysiert und aufbereitet.

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Experteninterviews beginnen

Ab 4. April 2016 führen Alexandra Künzel und Dr. Patrick S. Föhl knapp 40 persönliche Einzelinterviews mit ausgewählten Akteuren aus dem Kunst- und Kulturbereich sowie wichtigen Querschnittsfeldern durch. Auf Grundlage eines Leitfadens werden u.a. Stärken und Herausforderungen im Düsseldorfer Kulturbereich besprochen sowie wichtige Themenfelder wie das der kulturellen Teilhabe vertieft. Die Auswahl der Akteure erfolgte auf Grundlage eines Kriterienkataloges durch das Kulturamt sowie die externe Agentur und in Abstimmung mit dem KEP-Beirat. Die Befragten treffen dabei Einschätzungen stellvertretend für eine Sparte bzw. einen Sektor.

Die Interviews dienen der Informationsgewinnung sowie der Einbindung erster Akteure in den partizipativ angelegten Prozess und können sowohl Konsens- als auch Dissenspositionen sichtbar machen. Die Interviews werden aufgezeichnet sowie protokolliert und anschließend anonymisiert ausgewertet.

Gemeinsam mit den offenen Interviews werden so in kürzester Zeit bereits über 60 Akteure in Einzelinterviews in den KEP-Prozess einbezogen. Dadurch werden zentrale Potenziale sowie Herausforderungen der Kulturentwicklung sichtbar.

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Auswertung »offener Interviews« mit 24 Gesprächspartnern über Kunst, Kultur und Kulturpolitik in der Landeshauptstadt Düsseldorf

Um die vielen aktiven Kontaktpartner – die sich seit dem bekannt werden, das eine KEP für Düsseldorf durchgeführt wird, bei der Projektleitung gemeldet haben – frühzeitig in den Prozess einzubinden sowie erste inhaltliche Schwerpunkte und Themenbereiche für die nächsten Schritte zu ermitteln (insb. für die leitfadengestützten Experteninterviews), entschieden sich die Projektpartner dazu, offene Interviews durchzuführen. Die offenen Interviews bilden eine erste Annäherung an die Gesamtthematik und sind als sequentieller Kommunikations- und Untersuchungsschritt einzuordnen. 

Die Aussagen im Rahmen der Interviews wurden auf ihren Inhalt hin untersucht, thematisch sortiert und anonymisiert. Im Anschluss erfolgte eine Clusterung der identifizierten Themen in sieben verschiedene Bereiche zuzüglich eines Bereichs für die Sammlung von Themen, die sich nicht eindeutig zuordnen ließen. Die Clusterung ist wie folgt:

  • Kulturelle Teilhabe
  • Stadt-Identität und Kulturtourismus
  • Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung
  • Strukturreform Museen
  • Tanz und Theater
  • Bildende Kunst
  • weitere spartenspezifische Themen
  • weitere Themen.

Die Ergebnisse können hier ausführlich nachgelesen werden. Für weitere Fragen und Anmerkungen kann jederzeit mit der Projektleitung Kontakt aufgenommen werden.

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Erste Sitzung des KEP-Beirates, Gespräche und Auftritt im Kom(m)ödchen

Am 7. März 2016 kam erstmalig der noch nicht ganz vollständige KEP-Beirat zusammen, um erste Ergebnisse zu diskutieren und vor allem die anstehenden Schritte der Kulturentwicklungsplanung zu besprechen (siehe hierzu auch Zeitplan). Der KEP-Beirat, der Ende des Monats März vollständig besetzt sein wird, unterstützt den Prozess kritisch-konstruktiv. Dem Beirat gehören ausgewählte Kulturpolitiker, Kulturverwalter, Kulturschaffende, Kulturvermittler und Akteure aus für die Kultur bedeutenden Querschnittsbereichen an (siehe hierzu auch KEP-Beirat).

Des Weiteren führte der externe Projektleiter, Dr. Patrick S. Föhl, weitere offene Intereviews. Die Ergebnisse der ersten Gespräche werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht. Abends stellte er dann im Kom(m)ödchen im Rahmen der Veranstaltung »Machtin machts: Die neue DokusoapInfotainmentMixedandReality-Show« die Kulturplanung für die Landeshauptstadt dem Abendpublikum vor.

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Machtin machts: Die neue DokusoapInfotainmentMixedandReality-Show mit »Info-Talk« zum Thema KEP

Machtin machts ©Christian Rolfes

Text Kom(m)ödchen:

Das Kom(m)ödchen präsentiert die zweite Mixed Show und folgt dabei konsequent der Austeritätspolitik der Bundesregierung: es muss gespart werden. Durch den Abend führt stets gut gelaunt Martin Maier-Bode. Stets schlecht gelaunt hingegen verfolgt und kommentiert Lutz Krämer (Daniel Graf), der Misanthrop aus unserem Hammerprogramm „Deutschland gucken“, die Geschehnisse. Aus Kostengründen hat man sein Wohnzimmer als Austragungsort für politischen Schlagabtausch, Gespräche mit spannenden Gästen und künstlerische Darbietungen verschiedenster Art gewählt.

Diesmal mit dabei: Ulan & Bator, die feinen Absurdisten, die seit neustem auch die Hälfte des Ensembles der Münchner Lach-und Schießgesellschaft ausmachen, bringen mit ihren besten Nummern und ihrer Interpretation von Ensemblekabarett wunderbar kreatives Chaos in Lutzens Bude. Als Talkgast geladen wurde Dr. Patrick S. Föhl, der von der Stadt beauftragt wurde als Projektleiter einen Kulturentwicklungsplan für Düsseldorf zu moderieren. Als wir das gelesen haben, sind wir neugierig geworden. Was ist das, was soll das, wohin führt das? Teilen Sie unsere Neugier! Kommen Sie unbedingt vorbei!

7. März 2016 um 20.00 Uhr im Kom(m)ödchen, Kay-und-Lore-Lorentz-Platz, 40213 Düsseldorf

www.kommoedchen.de

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Erste Interviews zur Kulturentwicklung in Düsseldorf

Am 10. und 11. Februar 2016 wurden im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung erste Interviews mit rund zwanzig Akteuren aus verschiedenen Sektoren und Sparten des kulturellen Lebens der Landeshauptstadt geführt. Dr. Patrick S. Föhl, Projektleiter des KEP-Prozesses, und Alexandra Künzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin, sprachen mit Vertretern aus der Freien Szene als auch mit Akteuren aus dem öffentlichen Kulturbereich, dem Vereinsweisen und der Kulturpolitik und -verwaltung. Der Austausch diente dazu, zentrale Herausforderungen, Stärken sowie Entwicklungspotenziale zu besprechen und die Möglichkeit für einen generellen Austausch anzubieten. Die Gespräche werden zeitnah ausgewertet und dienen als Grundlage für weitere Verständigungsprozesse und zur Entwicklung von Fragebogenleitfäden, u. a. für Experteninterviews im April.

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